01.06.19

Tel Aviv: Architektur im Bauhaus-Stil


In den dreißiger Jahren wurde die Stadt Tel Aviv stark erweitert, großzügige Boulevards wie der  Sderot Rothschild entstanden. Von den Nazis vertrieben, siedelten sich viele jüdische Architekten an, die vorher am Bauhaus Dessau studiert hatten.
Ein Glück für die Stadt, die auf diese Art zur größten Bauhaus-Metropole der Welt wurde. Mehr als 4500 Gebäude wurden im international Style erbaut, deutlich beeinflusst vom Bauhaus-Architekten Walter Gropius.
Kennzeichen sind die Flachdächer, schlichte glatte Fassaden, abgerundete Ecken und runde Balkone, horizontal angelegte Fenster. Die dicken Mauern sollen die Hitze im Sommer abhalten und im Winter die Wärme speichern.








Seit 2003 ist die "weiße Stadt" UNESCO -Weltkulturerbe.
Etwa 1000 Gebäude wurden 2009 unter Denkmalschutz gestellt. Jedoch sind viele Gebäude baufällig, verwittern, wurden umgebaut, gestrichen und erweitert nach den Wünschen der wechselnden Bewohner.
Denn Architektur ist so lebendig wie das Leben in der Stadt.




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