02.07.14

im Kolbe-Museum: Vanitas - Ewig ist eh nichts

Im Charlottenburger Westend zeigt das schöne kleine Kolbe-Museum wieder einmal eine wunderbare Ausstellung. Vanitas ist das Thema, die Vergänglichkeit, Eitelkeit und der Verfall. Nichts ist ewig, ewig ist eh nichts.



Schon im Garten empfängt einen die Skulptur von Reijiro Wada: Obst zwischen Glasscheiben. Dort fault es, fällt es, Fliegen gefällt es. Ursprünglich oben, rutschen die Früchte je nach Zustand nach unten, verlieren Farbe und Form. Ein tolles lebendiges Stilleben!


Im Inneren des Museums geht es weiter:
Bei den Kolbe-Statuen im Keller eine Skulptur von Pawel Althamer.
Oben hinter schwarz verspiegeltem Glas eine brennende Kerze (Candle Box von Jeppe Hein), Einmachgläser mit zermahlenen Kaminuhren aus Holz (von Alicja Kwade),  außerdem Blüten in Eis, Uhren und Spiegel, Tassen und anderes.





In einem dunklen Raum im Keller durch das Licht einer einzigen Lampe sichtbar gemacht: Feinste weiß leuchtende Fäden, ein ganz besonderes Kunstwerk.
Der argentinische Künstler Tomás Sarazene ließ in seiner Berliner Werkstatt zwei Spinnen ihre ineinander verbundenen Netze weben. Das Werk wurde per Lastwagen zum Kolbe-Museum transportiert. Beim Betreten des Raumes wird zur Vorsicht gemahnt: "Es handelt sich um lebende Spinnen."
Wer weiter lesen will: hier ein interessanter Artikel von Tanja Dückers in der Morgenpost (klickklick).

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen