19.04.14

San Francisco: buntes Chinatown

Zig Tausende Chinesen kamen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts nach San Francisco, um von der Westküsteder USA aus die transkontinentale Eisenbahn zu bauen. Meist unter menschenunwürdigen Bedingungen und nicht immer ganz freiwillig. Sehr anschaulich geschildert hat das Henning Mankell in seinem Buch Der Chinese.
Die Schiffe aus China mit ihrer menschlichen Fracht landeten nach langer Überfahrt im Bay: im Hafen von San Francisco, wo sich heute eins der größten und ältesten Chinatowns der USA befindet. 


Inzwischen bilden die Asiaten die größte Minderheit in San Francisco, um die 40%. In den Bussen und Bahnen der Stadt werden die automatischen Ansagen auf zunächst auf Englisch, dann in Chinesisch und als Drittes auf Spanisch ausgegeben. Werbeanzeigen in den Verkehrsmitteln sind oft gleich auf Chinesisch abgefasst. In den 24 Häuserblöcken von Chinatown leben geschätzt 80.000 Chinesen. Hier wird Mandarin gesprochen, kantonesisch gegessen, auf chinesische Banken Geld eingezahlt.




Die Mee Mee Bakery ist auf Glückskekse spezialisisert.
Die gibt`s hier in allen möglichen Farben. In China sollen sie völlig unbekannt sein. Erfunden wurden die gefalteten Kekse mit Botschaft im Jahre 1909 von Herrn Hagiwara, dem Chefgärtner des Japanischen Teegartens - in San Francisco.






Hmm, Jackfruits, Pitahayas, Durianfrüchte, getrocktete Tintenfische und Wachteleier - Frohe Ostern!

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