05.02.14

Farbenfreude, Teil 12: Zuckerwatte-Rosa


Ich glaube, jede Frau muss als kleines Mädchen einmal die "Rosa Epoche" durchgemacht haben.
Sonst gibt es schlimmste Nachholerscheinungen im Alter.
Mädchen lieben es, die rosa Brille aufzusetzen, in rosigen Zeiten zu schwelgen, Rosa ist Optimismus pur... Weich und kuschelig, weiblich wie die stillende Brust. Männer ordnen der Farbe eher Hilflosigkeit und Naivität zu.











Rosa ist die Mischfarbe aus Weiss und Rot, für grelles Rosa benutzt man den Begriff Pink. Pink im Englischen ist ursprünglich die Bezeichnung für Nelken gewesen. Im Deutschen stammt der Farbname natürlich von den Rosen ab.

Galt Rosa früher als die Verniedlichung des männlichen Rot und wurde für kleine Jungen genutzt, so trugen Mädchen Blau als die Farbe Marias. Dies hat sich seit den 20iger Jahren gründlich geändert. Blau wie Arbeitsanzüge und wie Uniformen musste an den Mann gebracht werden, kleine Mädchen durften das Rosa beibehalten.
Fortan galt Rosa als weibisch. In den KZs der Nationalsozialisten wurden die Schwulen mit dem "Rosa Winkel" markiert.

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