13.10.13

Eindrücke von der Frankfurter Buchmesse



Es fängt gut an am Mittwoch: morgens schon den Zug verpasst, weil das Gleis auf dem Berliner Hauptbahnhof kurzfristig verlegt wurde in einen unauffindbare Nebenhalle. Danke, liebe Bahn!
Immerhin gibt es dann Zeit und Ruhe für einen Kaffee, eine Zeitung und eine leckere Nougat-Praline...

Und die Bahn verteilt Gummibärchen! Zwei Prinzessinen in meinem Abteil schmeissen sich die Dinger sogleich ein und fallen alsbald in einen tiefen Dornröschenschlaf, die Tür für immer versperrend.


Durch ein Wunder bin ich dennoch entwischt.
In Frankfurt lässt Rapunzel grüßen und Frau Holle schüttet Nieselschauer vom Frankfurter Himmel herab. Trotzdem wagen wir unerschrocknen Illustratoren uns am Abend ins Labor, wo die Laboranten eine Zaubermaschine bereit gestellt haben. Dort kann man sich in einem Beichtstuhl erleichtern und seine Sünden gleich schreddern. Sehr praktisch.



Drei Tage Messe schreddern auch die Schuhe und ermüden die Füße, selbst bei Miss Marple, die sich ein Päuschen gönnt.


Außerdem gibt es so viele schöne Gespräche mit Lektorinnen, netten Austausch mit Kollegen und Inspiration bis der Kopf platzt... Da lohnen sich doch all die Qualen.
Und was für ein Anblick, die eigenen Werke in Reihen in den heiligen Hallen zu erspähen!
Von jetzt bis unten: 
KoNaKlub im Kosmos Verlag, Märchenreihe bei Arena, Dr. Schnarch bei dtv und für die Freudentränen das Brillenputztuch bei Inkognito.





Achja, selbstverständlich hält auch die Bahn wieder eine kleinen Überraschung für mich parat:
Ich darf am Abend noch eine Stunde länger auf dem Frankfurter Bahnhof weilen. Danke, liebe Bahn!


1 Kommentar:

  1. Mit der Bahn zu reisen ist immer wieder ein Abenteuer, das Du nett beschrieben hast! Und Gratulation zu all Deinen Publikationn! Super!

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