06.08.13

Urlaub in Berlin: das Wrangelkiez - Schlesisches Viertel

Vom Schlesischen Tor (Hochbahngebäude von 1902) ausgehend öffnet sich das Wrangelkiez zwischen der Spree, dem Landwehrkanal und dem Görlitzer Park. 










Das hier ist Kreuzberg SO36 mit einer Mischung aus massenhaft auftretenden Touristen, jungem hippen Szenepublikum, ca. 40% Migranten und circa 30% Harz IV-Empfängern.

Bunte und interessante Streetart findet sich im gesamten Kiez.
Geht man die Wrangelstraße entlang, öffnet sich die Gründerzeitfassadenreihe plötzlich zu dem romanisch anmutenden Hof einer Kirche: Die katholische St.Marien-Liebfrauen in der Wrangelstraße 50/51 stammt von 1905.
In der Wrangelstraße 46  befindet sich die Kumru Rösterei mit orientalischen Nüssen und Kräutern, leckerlecker!
Von der Brücke am Flutgraben aus gesehen links das Restaurant Freischwimmer, rechts der Club der Visionäre: Vor dem Schlesischen Tor 2.
Das ehemalige Heinz Minki - jetzt Chalet -  bietet bei gutem Wetter ab 16h Musik, Grill und Bar drinnen und draussen im lauschigen Garten: Vor dem Schlesischen Tor 3.
Die Bar Madame Claude ist erst abends geöffnet. Hier finden sich die Möbel an der Decke. Alles ist umgedreht, selbst die Bücher im Regal stehen Kopf. Die Welt spiegelverkehrt: Lübbener Straße 19.
Das Lido ist ein ehemaliges Kino und jetzt Konzertraum, Curvystraße 7, Ecke Schlesische Straße.

2 Kommentare:

  1. Anonym25.10.13

    Schöner Text, aber nicht ganz richtig. Ich nehme an, die fehlenden 30% sind für die einheimische, arbeitende Bevölkerung und Familien mit Kindern und reserviert? Die hinzugezählten hier lebenden Migranten und die 30% Hartz IV Empfänger ergibt 100%.
    Also der Wrangelkiez ist reines Wohngebiet. Der Ballermanntourismus geht uns gewaltig auf die Nerven. Sanfter Tourismus ist uns willkommen, aber hier unter den derzeitig gegebenen Umständen zu leben, macht intolerant und wütend. Das genaue Gegenteil dessen, was uns Kreuzberger normalerweise ausmacht. Also wenn du weiter Werbung für den Wrangelkiez machst, Weise fairerweise darauf hin.
    Lieber Gruß MaSaRe

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    1. ...das kann ich gut verstehen, und das ist sehr schade! Ich denke aber nicht, dass ich durch meinen kleinen Blogeintrag Ballermann-Touristen in den Kiez ziehe.

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