28.10.12

im Georg-Kolbe-Museum in Berlin-Westend

Ein schöner Besuch des Georg Kolbe Museums im Herbst: Skulpturen des Berliner Bildhauers sind im Garten und im Untergeschoss des Atelierhauses zu sehen.


Georg Kolbe lebte von 1877 bis 1947, seit 1929 in dem Gebäude in Berlin-Westend, das heute als Museum und Café dient. Er ließ das Haus an einem Waldweg im Grunewald erbauen, umgeben von den typischen Kiefern dieser Gegend.


 Zwar hatte Kolbe ein Portrait Hitlers abgelehnt, dennoch ließ er sich von den Nationalsozialisten vereinnahmen im Sinne der Darstellung von idealtypischen Menschen.









Das Museum zeigt noch bis zum 11. November die sehr sehenswerte Ausstellung "Bios- Konzepte des Lebens in der zeitgenössischen Skulptur".


Hier werden von 13 aktuellen Künstlern ganz andere Vorstellungen des zukünftigen Menschen realisiert. Gentechnik und Mikrobiologie greifen in die Entwicklung des Lebens ein. Menschlicher Wille versucht das Leben und die Natur zu formen... herausgekommen sind zum Teil schockierende, zum Teil witzige Kunstwerke, die einen so schnell nicht mehr loslassen.