22.04.14

San Francisco: Reiseskizzen

Hier ein paar meiner Skizzen, die während der Reise entstanden.











Und damit ist meine kleine Reise auf dem Blog durch San Francisco beendet.
Das ist mal sicher: die Stadt inspiriert, beglückt, erfüllt! (So euphorisch wird man da.)
Alles Gute für EURE Reise!

21.04.14

San Francisco: Being inspired!












Hier zu sehen:
Ein Fisch aus der Cookies-Bäckerei in Chinatown mit Fundstücken aus dem Wald, z.B. den duftenden knopfartigen Früchten von Eukalyptusbäumen.
Mit Filzer bemalte Woodsies, flache Holzteile aus dem Bastelshop.
Ein Do-It-Yourself-Collage-Kit aus dem schönen Laden Little Paper Planes in der Valencia Street.

20.04.14

San Francisco: Strukturen, Farben, Erinnerungen

Was bleibt von einer Reise?












Der Blick auf die unendliche Eiswüste der nördlichen Polarregionen beim Flug.
Die überall in der Stadt präsenten Sukkulenten, saftreiche Pflanzen, die im kalifornischen Klima gut gedeihen.
Chinatown mit seinen farbenfrohen Stoffen, Kitschansammlungen und exotischen Früchten, Pilzen, Meerestieren. Die großen Fische in der California Academy of Sciences. Die allgegenwärtige Blütenpracht. Das Maritime. Details der Architektur in Downtown. Und so vieles mehr...
Danke, Du schöne Stadt, dass Du mich so herzlich aufgenommen hast!

19.04.14

San Francisco: buntes Chinatown

Zig Tausende Chinesen kamen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts nach San Francisco, um von der Westküsteder USA aus die transkontinentale Eisenbahn zu bauen. Meist unter menschenunwürdigen Bedingungen und nicht immer ganz freiwillig. Sehr anschaulich geschildert hat das Henning Mankell in seinem Buch Der Chinese.
Die Schiffe aus China mit ihrer menschlichen Fracht landeten nach langer Überfahrt im Bay: im Hafen von San Francisco, wo sich heute eins der größten und ältesten Chinatowns der USA befindet. 


Inzwischen bilden die Asiaten die größte Minderheit in San Francisco, um die 40%. In den Bussen und Bahnen der Stadt werden die automatischen Ansagen auf zunächst auf Englisch, dann in Chinesisch und als Drittes auf Spanisch ausgegeben. Werbeanzeigen in den Verkehrsmitteln sind oft gleich auf Chinesisch abgefasst. In den 24 Häuserblöcken von Chinatown leben geschätzt 80.000 Chinesen. Hier wird Mandarin gesprochen, kantonesisch gegessen, auf chinesische Banken Geld eingezahlt.




Die Mee Mee Bakery ist auf Glückskekse spezialisisert.
Die gibt`s hier in allen möglichen Farben. In China sollen sie völlig unbekannt sein. Erfunden wurden die gefalteten Kekse mit Botschaft im Jahre 1909 von Herrn Hagiwara, dem Chefgärtner des Japanischen Teegartens - in San Francisco.






Hmm, Jackfruits, Pitahayas, Durianfrüchte, getrocktete Tintenfische und Wachteleier - Frohe Ostern!

18.04.14

San Francisco: Columbarium - Halle der Erinnerungen



Abseits der üblichen Touristenpfade liegt das 1898 erbaute Columbarium. Es gehörte ursprünglich zum Odd Fellows Friedhof. Ab 1910 durften laut Gesetz keine Erdbestattungen mehr in San Francisco stattfinden und die Gräber wurden nach und nach in die Vororte umgesiedelt, z.B. nach Colma. So auch 1929 dieser Friedhof. Um das Gebäude herum wurde das Land nun bebaut, mit Wohnhäusern.
Das Columbarium blieb - hier wohnen weiterhin die Toten. Der einzige Ort in ganz San Francisco, wo das möglich ist.









Hier im Columbarium können die Angehörigen Ihre Toten besuchen.
Egal, welcher Konfession sie sind, egal welcher Abstammung, egal ob homo oder hetero - hier sind alle gleich. Die Familie mietet eine Nische und kann ihre Urnen und Erinnerungsgegenstände dort abstellen. So sind manche Nischen sehr schlicht, andere erzählen ganze Lebensgeschichten...
Neigte jemand dem Alkohol zu? Rauchte er zu viel? Besaß er einen über alles geliebten Hund? Persönliche Vorlieben, Hobbys, Krankheiten, Lieblingstiere und Sportleidenschaften werden hier dokumentiert.
Es gibt etwa 5000 Nischen, einige sind noch leer aber bereits reserviert, andere noch frei auf den drei Etagen des klassizistischen Gebäudes, im neuen Anbau oder draußen an der Granitwand. Es hat wieder angefangen zu regnen. Über die Steine kriechen Schnecken.



Loraine Court Nr. 1, im Bezirk Richmond, täglich geöffnet.